Bahnhof „Lahnburg“

 

Im Folgenden stellen wir kurz unsere Bahnhofs-Module vor, die wir in unsere 2-gleisige Hauptstrecke integrieren können. Die Module diese Durchgangsbahnhofes, dessen Bau wir 2007 begonnen haben, sind seit 2009 nutzbar. Die landschaftliche Ausgestaltung wird voraussichtlich dieses Jahr vollständig abgeschlossen.

 

Technisches:
Gemäß der Norm der ARGE Nordmodul werden die Züge auf den Bahnhofsmodulen analog gesteuert. Dies führt beim Zweileiter-System dazu, dass die Steuerung  komplexer wird, wenn man den Bahnhof  möglichst umfangreich nutzen möchte. Als Beispiel sei hier die notwendige Umpolung jedes Gleisabschnitts genannt, damit dieser in Gegenrichtung durchfahren werden kann.
Um eine umfangreiche und flexible Nutzung des Bahnhofs zu ermöglichen, wurde ein eigenes Digitalsystem zur Ansteuerung der Weichen, Gleisabschnitte und Signale entwickelt.
Im Stellpultkasten befinden sich hierfür fünf mit Mikro-Controllern bestückte Master-Platinen, die die Taster auslesen und über den sogenannten I²C-Bus mit den Slave-Platinen kommunizieren, die unter den Bahnhofs-Segmenten verbaut sind. Verwendet wurden ATMEGA 16 Mikrocontroller der Firma Atmel. Die Software wurde in „C“ geschrieben, kompiliert und auf die Mikrocontroller übertragen. An eine Slave-Platine können bis zu 40 monostabile Relais angeschlossen werden. Mit diesen Relais werden die Signale und Weichen angesteuert, sowie die einzelnen isolierten Gleisabschnitte, wenn nötig, umgepolt.

 

Gleisplan:
Der Bahnhof besteht aus neun Einzel-Modulen mit einer Gesamtlänge von 8,40 m. Es sind 7 Hauptgleise vorhanden. Davon ein Stumpfgleis. Zusätzlich verfügt der Bahnhof über eine Abstellgruppe, einen Güterschuppen sowie über einen Postbahnhof, eine Verladerampe und eine Ladestrasse. Der Anschluss eines zusätzlichen Moduls mit einem Bahnbetriebswerk ist derzeit noch in Planung. Beim Gleissystem handelt es sich um das ELITE-Gleis der Firma Tillig und bei den Signalen um Formsignale der Firma Viessmann.